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Herzliche Glückwünsche
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Sportlich-dynamisch, gut gekleidet, mit wachen Augen, die einen ebensolchen Geist verraten, sieht er sehr gut aus - Rudi Pawelka - der nun bald 70-jährige Bundesvorsitzende der Landsmannschaft Schlesien, Nieder- und Oberschlesien. Wir alle, seine Schlesier, um die er sich unermüdlich kümmert, gratulieren ihm von ganzem Herzen zum vollendeten siebten Jahrzehnt. Er ist mit 70 noch lange nicht in „schlesischer Pension“ oder Rente, er eifert, was seinen Einsatz, seine Arbeit in diesem Alter und seinen Dienst an der Öffentlichkeit anbelangt, erfolgreich anderen großen Männern nach, Konrad Adenauer etwa oder auch Dr. Herbert Hupka. Es war für ihn vor 10 Jahren am 15. April 2000 nicht leicht, in die deutlich sichtbaren Spuren seines Vorgängers Dr. Hupka als Bundesvorsitzender der größten reichsdeutschen Landsmannschaft, die der Schlesier, zu treten. Aber er hat sich seitdem in diesem Amt nicht nur in dessen alten Spuren bewegt, sondern sich schon deutlich von diesen des altersmild und kampfesmüde gewordenen rhetorischen Übervaters abgesetzt und eigene Schwerpunkte gesetzt. Dabei bläst ihm als herausragendem Vertreter der Vertriebenen die zunehmende „politische Korrektheit“ scharf ins Gesicht, obwohl er nur das tut, was demokratisch legal und legitim ist und den Vorschriften der international anerkannten Völker- und Menschenrechte entspricht. Er erntet dafür erfreulicher Weise viel Zustimmung innerhalb der eigenen und auch bei vielen befreundeten Landsmannschaften. Aber sogar in den eigenen Vertriebenenreihen, etwa im Bund der Vertriebenen (BdV), stößt er mit der von ihm mitbegründeten Preußischen Treuhand und deren Forderungen nach irgendwie gearteten Entschädigungen auch betroffener deutscher Vertriebener auf eisige Ablehnung, da an Deutschen begangenes Unrecht nicht in das Bewusstsein und in die politische Landschaft der fast ausnahmslos schon sehr weit nach Links abgedrifteten deutschen Parteien zu passen scheint. Und Polen hat auch ihn schon längst als „Umdeuter und Umschreiber der Geschichte“ ausgemacht, was in Kenntnis der unmanipulierten Wahrheit eigentlich als Ehrentitel zu betrachten ist. Es gehört wohl zum Wesenszug des in Nordrhein-Westfalen beruflich erfolgreichen „Leitenden Polizeidirektors im Ruhestand“ und CDU-Mitglieds, dass er überall engagiert und beharrlich versucht, Positives zu bewirken. In der Landsmannschaft Schlesien vertritt er aktiv die satzungsmäßigen Ziele. Bei seinem Handeln richtet er sich stets eindeutig nach Recht und Gesetz, auch wenn es dadurch für ihn persönlich unangenehm und schwierig werden sollte. Sicher ist er damit ein – in letzter Zeit – oft vermisstes Vorbild an Zivilcourage, welche sich allerdings nur selten der Unterstützung offizieller und staatlicher Stellen auf Landes- und Bundesebene erfreuen kann. Ein klares Wort wird ja nur all zu oft als taktisch ungeschickt und undiplomatisch gesehen und entsprechend „gewürdigt“. Rudi Pawelka hat bereits viel erreicht. Der leider nur teilweise gelungene Aufbau schlesischer Orts- und Landesgruppen unserer Landsmannschaft in Mitteldeutschland geht weithin auf seine Initiative zurück, er gründete Partnerschaften, versucht mit den heimatverbliebenen Landsleuten Kontakte zu halten, sorgt für kulturelle Aktivitäten, v. a. in NRW, wo er auch Landesvorsitzender ist. Als Mitbegründer der Europäischen Union der Flüchtlinge und Vertriebenen (EUFV) versucht er, die v. a. in Deutschland ungeklärten und politisch ungeliebten Probleme der Vertriebenen von der nationalen auf die europäische Ebene zu versetzen, um im Rahmen der Europäischen Union für alle Flüchtlinge und deren Probleme in Europa angemessene Lösungen herbeizuführen. Das bereits vor Jahren verliehene Schlesierkreuz als höchste Auszeichnung der Landsmannschaft Schlesien ist nur ein unzureichender Dank der Schlesier für seine Verdienste. Anlässlich seines Geburtstages am 24. März nun danken wir ihm für sein Engagement, wünschen mit Gottes Segen vor allem Gesundheit und weiterhin viel Erfolg, damit nicht zuletzt unsere Landsmannschaft Schlesien trotz der schwindenden Erlebnisgeneration ihre Aufgabe für unsere Heimat Schlesien und die schlesischen Landsleute weiterhin erfüllen kann.
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