|
Herzliche Glückwünsche
|
|
|
Professor Dr. Michael Pietsch Zum 50. Geburtstag Mit größer werdendem Abstand zu den Vertreibungsereignissen wird in den Organisationen der Heimatvertriebenen die Anzahl der noch im Osten Geborenen immer kleiner. Jetzt treten die Angehörigen der Bekenntnisgeneration in die Verantwortung – diese Formulierung wählte in seinem jüngsten Buch „Rückkehr in die Zukunft“ der Präsident der Schlesischen Landesvertretung, Prof. Dr. Michael Pietsch, der 50 Jahre alt wurde. Michael Pietsch wurde am 28. Juli 1958 als Kind vertriebener Schlesier – seine Eltern sind in der Landsmannschaft Schlesien nach wie vor sehr aktiv - in Kassel geboren. Er ist, wie sein Titel (Prof. Dr. med.) verrät, als Arzt und Hochschullehrer in Mainz tätig, seit 2007 auch als Gastprofessor für Hygiene an der Staatlichen Medizinischen Akademie Woronesch in Russland. Als Reservieroffizier gehört er auch der Gruppe der beratenden Sanitätsoffiziere beim Sanitätsamt der Bundeswehr an. Eine vollständige Aufzählung seiner Ämter, Funktionen und Mitgliedschaften würde wie eine Auflistung aus dem „Taschenbuch des öffentlichen Lebens“ aussehen. Doch die meisten kennen ihn seit 2002 in seiner ehrenamtlichen Eigenschaft als Präsident der Schlesischen Landesvertretung. Darüber hinaus ist er engagiert im Bund der Vertriebenen (BdV) in Rheinland-Pfalz, wo er das Amt des stellvertretenden Landesvorsitzenden bekleidet. Ebenfalls engagiert er sich in der AGMO e.V.. Er ist Mitglied des Kuratoriums der Stiftung Ostdeutscher Kulturrat und dem Jurygremium für den Kulturpreis Schlesien des Landes Niedersachsen. Ferner ist er auch sehr aktiv in der Ost- und Mitteldeutschen Vereineinigung (OMV) der CDU auf Landes- und Bundesebene. Seine ausgezeichneten Moderationen bei den letzen Deutschlandtreffen der Schlesier, egal ob in Nürnberg oder Hannover, sind sicherlich allen Teilnehmern der Großkundgebungen prägnant im Gedächtnis geblieben, denn es handelt sich um Beiträge, die mit Scharfsinn eines Wissenschaftlers gesagt wurden. Dennoch zeugen sie von einer großen Liebe zu Schlesien, emotional und ausgewogen, bestimmend und gleichwohl ausgleichend, zukunftsvisiert jedoch auf keinen Fall selbstverleugnerisch – es ist die Stimme eines für Schlesien aus tiefster Überzeugung engagierten Menschen der nachgeborenen Generation. Wie seine Reden so ist auch Prof. Pietsch als Mensch. Er ist Christ, Schlesier, Deutscher und Europäer, er ist ein Mensch, dem Schlesien zum Lebensinhalt wurde. Ad multos annos!
Damian Spielvogel
|