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Ein Leben für  die Landsmannschaft

Josef Zimmermann wird 70 Jahre alt

Josef Zimmermann wurde am 09. Februar 1941 in Schönhorst / Oberschlesien, unweit von Oppeln, geboren. Er war erst vier Jahre alt, als seine einst zu Deutschland gehörende schlesische Heimat fremd besetzt wurde. Trotz aller Widrigkeiten weigerte er sich nach 1945, seinen Nachnamen polonisieren zu lassen. Eine mutige Entscheidung, die ihm und seiner Familie später viele Probleme brachte.

1981 entschloss er sich, im sogenannten „ungeregelten Verfahren“ seine Heimat zu verlassen. Als Deutscher unter Deutschen zu leben, war sein und seiner Familie jahrzehntelanger Wunsch. Die Erfüllung dieses Wunsches bedeutete aber gleichzeitig eine schwere Zeit für das Familienleben, denn erst 1985 erlaubten die polnischen Behörden seiner Ehefrau Therese und den vier kleinen Töchtern eine Aussiedlung in die Bundesrepublik. In Velbert wurden die Zimmermanns sesshaft und dort schloss er sich sofort der Landsmannschaft Schlesien an, bei der er seit 1984 ununterbrochen das Amt des Kassierers ausübt.

Aufgrund seines Fachwissens und Engagements in der landsmannschaftlichen Arbeit wurde er 1996 von der Bundesdelegiertenversammlung der Landsmannschaft Schlesien zum stellvertretenden Bundesschatzmeister gewählt. Zwei Jahre später, also 1998, schenkten ihm die Delegierten erneut ihr Vertrauen und wählten ihn zum Bundesschatzmeister. Dieses schwierige Amt hat er bis heute inne.

In Anerkennung der Verdienste um Schlesien und die Landsmannschaft Schlesien wurde Josef Zimmermann bereits vor Jahren mit der Goldenen Ehrennadel und im Jahr 2003 mit dem Schlesierkreuz ausgezeichnet.

Damian Spielvogel