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Interessantes:
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Aus Anlass der Stadtwerdung vor 85 Jahren Vor 85 Jahren wurde dem damaligen „größten Dorf Europas“ das Stadtrecht verliehen. Nur fünf Jahre später entwickelte sich Hindenburg OS zur zweitgrößten Stadt, nach Breslau, in Schlesien. Es wird sehr oft vergessen, dass der erste Name der Stadt „Hindenburg OS“ – und nicht „Zabrze“ – lautete. Aus dem Anlass der Stadtwerdung vor 85 Jahren wollen wir eine kurze Gesichte dieser Stadt präsentieren. Erstmals erwähnt wurde die eigenständige kleine Siedlung Zabrze, innerhalb des sog. Hindenburger Siedlungsflurs im 13. Jahrhundert als "Sadbre sive Cunczindorf" (d.h. Sabre oder Cunczindorf = das Dorf des Cunzen bzw. des Conrads) und befand sich danach unter böhmischer, habsburgischer und preußischer Herrschaft, somit stets mit dem deutschen Kulturkreis verbunden. Die älteste Siedlung innerhalb des jetzigen Stadtgebietes ist Biskupitz (1243). Im Jahre 1873 wurde in der Landgemeinde Zabrze das Landratsamt für den gleichnamigen neuen Kreis eingerichtet. Dieser war im Süden des bisherigen Kreises Beuthen O/S im Regierungsbezirk Oppeln der preußischen Provinz Schlesien entstanden. Die Landgemeinde Zabrze wurde am 21. Februar 1915 – mitsamt dem Landkreis zu Ehren des Generalfeldmarschalls Paul von Hindenburg in Hindenburg O.S. (O.S. = Oberschlesien) - auf Beschlusses des Landkreises - umbenannt. Nach der Auflösung der Provinz Schlesien im November 1919 ging aus dem Regierungsbezirk Oppeln die eigenständige Provinz Oberschlesien hervor. Hindenburg OS gehörte somit zur Provinz Oberschlesien. Zum 1. Oktober 1922 wurde der bisherigen Landgemeinde Hindenburg O.S. (dem damaligen "größten Dorf" Europas) das Recht der Städte-Ordnung für die sechs östlichen Provinzen der preußischen Monarchie vom 30. Mai 1853 verliehen. Am 1. Januar 1927 wurde der Kreis Hindenburg O.S. aufgelöst und die Stadtgemeinde Hindenburg O.S. bildete fortan mit dem gesamten restlichen Kreisgebiet – ohne die Landgemeinde Sosnitza und den Gutsbezirk Sosnitza – den neuen Stadtkreis Hindenburg O.S. (Kreisfreie Stadt). Folgende Gemeinden wurden eingemeindet: Biskupitz-Borsigwerk, Mathesdorf und Gesamtgemeinde Zaborze. Am 1. April 1938 wurden die bisherigen preußischen Provinzen Niederschlesien und Oberschlesien wieder zur Provinz Schlesien zusammengefasst, um am 18. Januar 1941 als Gaue wieder in Ober- und Niederschlesien aufgeteilt zu werden. Hindenburg O.S., inzwischen nicht mehr dem Regierungsbezirk Oppeln, sondern dem von Kattowitz unterstellt. Am 24. Januar 1945 wurde die Stadt durch die Rote Armee besetzt (Ortsteil Biskupitz-Borsigwerk erst am 28. Januar) und trat danach unter polnische Verwaltung (19.03.1945). 1951 erfolgte die Eingemeindung von Makoschau, Kunzendorf, Paulsdorf, Mikultschütz, Rokittnitz, Pilzendorf später auch Helenenhof. 1953 hat die Stadt Essen (Ruhrgebiet) die Patenschaft über Hindenburg OS übernommen. In diesem Jahr fand auch das erste Hindenburger Heimattreffen statt. Derzeit wird diese Patenschaft als eine Patenschaft über die Hindenburger verstanden. Seit 2000 wird diese um eine Stästekooperation mit Erfolg ergänzt.
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