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Zum Jahresgedenktag Dr. Herbert Hupka
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Gedenkausstellung: 1. Todestag Dr. Herbert Hupka Vor gerade einem Jahr ist der langjährige Bundesvorsitzende der Landsmannschaft Schlesien Dr. Herbert Hupka verstorben. Schon mehrere Jahre lang hatte er keine Führungsfunktionen mehr wahrgenommen. Trotzdem wurde seine Meinung gehört, war er gern gesehener Gast bei Veranstaltungen und sein Tod dann trotz hohen Alters für viele ein unerwarteter und herber Verlust. Die Landsmannschaft Schlesien und der Verein Haus Schlesien gedenken jetzt in einer Sonderausstellung des großen Schlesiers. Auf Texttafeln wird Herbert Hupka noch einmal als Mensch, Politiker, Publizist, Europäer und Kulturförderer in Erinnerung gerufen. Dazu werden passende Bilddokumente aus den Jahrzehnten seines Wirkens gezeigt. In Vitrinen können seine Bücher und einzelne Dokumente zur Person betrachtet werden. Die Ausstellung wurde von Prof. Dr. Michael Pietsch und Damian Spielvogel für die Landsmannschaft Schlesien sowie von Reinhard Blaschke und Nicola Remig für den Verein Haus Schlesien erarbeitet. In einer Gedenkstunde am 26. August 2007 zur Eröffnung der Ausstellung gedachten Freunde und Mitglieder beider Vereinigungen Herbert Hupkas. Eva Hupka, die zu diesem Zeitpunkt am Grab ihres Mannes in München weilte, hatte ein Grußwort gesandt. Auch der Ministerpräsident des Landes Niedersachsen Christian Wulff und der Landesinnenminister Uwe Schünemann hatten Grußworte geschickt, in denen sie noch einmal ihre besondere Verbundenheit mit Herbert Hupka und somit auch mit der Landsmannschaft zum Ausdruck brachten. Die Ausstellung wird zunächst bis zum 9. September 2007 im Museum für Schlesische Landeskunde in Haus Schlesien und dann vom 18. September 2007 bis zum 3. Oktober 2007 im Haus zum Goldenen Baum des Schlesischen Museums zu Görlitz gezeigt. Zur Eröffnung der Ausstellung im Schlesischen Museum wird am 18. September 2007 um 19.00 Uhr im Schönhof ebenfalls eine Gedenkstunde durchgeführt werden. Die Ausstellung führt uns noch einmal Herbert Hupkas Persönlichkeit vor Augen: Er war selbstbewusst, aber nicht dogmatisch. Keinesfalls war er kumpelhaft. Das hätte nicht zu seinem Wesen gepasst. Andere Meinungen tolerierte er, die Auseinandersetzungen damit wurden auf intellektuellem Niveau geführt. Herbert Hupka war eine elegante Erscheinung, groß und schlank. Er war nicht zu übersehen, suchte aber auch nicht das vergängliche Rampenlicht. Mit größer werdendem Abstand zu seinem Tod wird der Verlust deutlicher. Zugleich erkennen wir die Konturen und Prägungen seines Wirkens. Herbert Hupka ist einer unserer großen Schlesier. Er hat sich um die Heimat verdient gemacht. Bildunterschriften: linkes Bild: Die Organisatoren der Hupka-Ausstellung (v.l.n.r.): Reinhard Blaschke, Prof. Dr. Michael Pietsch, Nicola Remig, Damian Spielvogel. rechtes Bild: Interessierte Ausstellungsbesucher: der Filmemacher und Hupka-Kenner Josef Cyrus (links) und der nordrhein-westfälische Landeskulturreferent Johannes Golawski. |