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Grußwort

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Grußwort des Generalsekretärs der CDU Deutschlands

Ronald Pofalla, MdB anlässlich des Deutschlandtreffens

der Schlesier am 30. Juni und l. Juli 2007

 Verehrte Teilnehmer am Deutschlandtreffen der Schlesier,

zum diesjährigen Deutschlandtreffen der Schlesier sende ich allen Teilnehmern im Namen der Christlich Demokratischen Union Deutschlands meine herzlichsten Grüße und besten Wünsche.

Sie kommen in diesem Jahr in Hannover zusammen, um einer guten Tradition folgend Ihre enge Verbundenheit mit Schlesien zu bekunden, und zwar dem Leitwort Ihres Treffens gemäß: „Schlesien verpflichtet!"

Ihrem Engagement ist es mitzuverdanken, dass der Auftrag, die Kultur, das geschichtliche und kulturelle Erbe der Heimatvertriebenen zu pflegen, über Jahrzehnte hinweg wach gehalten wurde.

Noch unter dem Eindruck der schrecklichen Erlebnisse von Flucht und Vertreibung am En­de des Zweiten Weltkrieges sind die Vertriebenen dafür eingetreten, das Trennende der Vergangenheit zu überwinden. Für die deutsche Minderheit in Schlesien, für Verständi­gung und dauerhafte Aussöhnung mit unseren östlichen Nachbarn, insbesondere mit Po­len, haben wir seitdem gemeinsam viel erreicht.

 

Unser Blick bleibt auf eine gemeinsame Zukunft in einem geeinten Europa gerichtet. Mit der Osterweiterung der Europäischen Union hat sich die große historische Chance eröff­net, dauerhaften Frieden, Freiheit und Wohlstand in ganz Europa zu erreichen. Auch in ei­nem geeinten Europa mit offenen Grenzen übernehmen die Heimatvertriebenen und deutschen Volksgruppen weiterhin eine wichtige Brückenfunktion zwischen den Nationen.

Durch Mitfühlen, Anerkennen und Aussprechen des Geschehenen können wir zur Heilung von Vertreibungsunrecht beitragen. Dies ist auch der entscheidende Kern für Versöhnung und Frieden mit dem eigenen Schicksal. Wir setzen uns daher dafür ein, in Würdigung der Proklamation der Charta der deutschen Heimatvertriebenen einen nationalen Gedenktag für die Opfer von Vertreibung, Deportation und Zwangsarbeit zu schaffen. Zudem wollen wir im Geiste der Versöhnung mit einem Zentrum gegen Vertreibungen ein sichtbares Zeichen setzen, um an das Unrecht von Vertreibungen im 20. Jahrhundert in Europa zu erin­nern und Vertreibungen zu ächten.

In diesem Sinne wünsche ich allen Mitgliedern und Freunden der Landsmannschaft Schlesien einen guten Verlauf ihres Treffens und für die künftige Arbeit viel Erfolg.


 


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