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Presseinformationen der Landsmannschaft Schlesien - Nieder- und Oberschlesien e.V.

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Nr. 13/2006                                                                                                                                                             21. April 2006



Weiter Geschichtsfälschungen in Polen


Auf ein Beispiel polnischer Geschichtsverfälschungen, das für viele andere steht, wurde die Landsmannschaft Schlesien kürzlich durch eine Zusendung hingewiesen. Es geht um das Schulgebäude des 800-Einwohner-Dorfes Waltdorf Kreis Neiße, erbaut 1894. Die Marmortafel am Giebel des Hauses trug ehemals die Inschrift "Erbaut für unsere Kinder 1894", die nach der Vertreibung der deutschen Bevölkerung durch einen polnischen Adler ersetzt wurde. Vor etwa zehn Jahren kam dann eine Gedenktafel vor der Schule hinzu. Da keiner der einstigen deutschen Einwohner die polnische Sprache beherrscht, fiel auch keinem der Besucher seines Heimatdorfes auf, welche Geschichtslüge auf der Tafel steht.

Der Text lautet:

"In Huldigung derer, die diese Erde durch Kampf, Arbeit und Erziehung der jungen Generationen an Polen zurückgegeben haben.

Anlässlich der 50-Jahr-Feier der Rückkehr Schlesiens zu Polen und der polnischen Schule in Waltdorf. Diese Tafel wurde gestiftet dank der Bemühungen des Pädagogischen Rates und des Schülerrates".


Das Dorf Waltdorf ist erstmalig 1297 als deutsche Gründung erwähnt, der Ort selbst ist jedoch älter. Polnische Bewohner hat es bis 1945 dort nicht gegeben. Gravierend ist der Umstand, dass die Geschichtsfälschung durch Polen nicht etwa auf die kommunistische Diktatur zurückzuführen ist, sondern sechs Jahre nach der politischen Wende erfolgte.

SN


 

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