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Presseinformationen der Landsmannschaft Schlesien - Nieder- und Oberschlesien e.V.

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Nr. 23/2007                                                                                                                                                              17.April 2007

 

Die Bundesdelegiertenversammlung - Schlesische Landesvertretung der Landsmannschaft Schlesien, Nieder- und Oberschlesien e.V. hat am 14. April 2007 anlässlich ihrer diesjährigen Jahrestagung in Hannover nachstehende Resolution verfasst:

Anlässlich der geplanten Neugliederung von drei Landkreisen in Sachsen – Niederschlesien und der damit verbundenen neuen Namensgebung besteht die Gefahr, dass der Begriff „Schlesien“ endgültig als Bezeichnung einer staatlichen Region  getilgt werden soll.

Uns fehlt hierfür jegliches Verständnis.

Die heimatpolitische Vertretung der vertriebenen Schlesier und derer,  die in dem bei der Bundesrepublik Deutschland  verbliebenen Restteil Schlesiens leben, protestieren gegen eine drohende endgültige Beseitigung des regionalen Namens „niederschlesisch“ .

Wir appellieren an die Verantwortlichen des Freistaates Sachsen und der betreffenden kommunalpolitischen Vertretungen sich ihrer historischen Verpflichtung bewusst zu sein.

Wir schlagen vor, als künftige Kreisbezeichnung den Namen „Oberlausitz-Niederschlesien-Kreis“ zu verwenden.

Es wäre ein unwiederbringlicher Schaden, wenn damit die kulturelle und geschichtliche Leistung des Stammes der Schlesier aus dem Bewusstsein der Öffentlichkeit endgültig verschwinden sollte.

Namens der Bundesdelegiertenversammlung - Schlesischen Landesvertretung -

Prof. Dr. Michael Pietsch

Präsident

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