ps Pressedienst Schlesien
Presseinformationen
der Landsmannschaft Schlesien - Nieder- und Oberschlesien e.V.
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Nr. 34/2007 16.Juli 2007
Ein bemerkenswertes Projekt entsteht gegenwärtig in der Provinzhauptstadt Winnipeg (Manitoba): Ein Museum, das Verletzungen der Menschenrechte darstellen soll („Human Rights Museum“). Mit veranschlagten 300 Mio. Kan. Dollar (ca. 206,9 Mio. Euro) Baukosten wird diese Einrichtung sicher zu den größten ihrer Art gehören. Wie zu erfahren war, stehen bisher schon 200 Mio. Kan. Dollar zur Verfügung, aufgebracht durch den kanadischen Staat und private Spenden. Die Eröffnung ist für das Jahr 2010 vorgesehen. Für die Unterhaltung des Gebäudes und für Fahrtkosten von Schulklassen hat die kanadische Regierung für die ersten zehn Jahre jährlich zehn Mio. Dollar zugesagt.
In Kanada besteht seit vielen Jahren ein Deutsch-Kanadischer Kongress (German-Canadian Congreß MB), dem auch deutsche Vertriebene angehören. Ihr Präsident war bis vor drei Jahren der Schlesier Hubert Kondziela, der jetzt als Alterspräsident als Delegierter in den Freundeskreis des Museums entsandt wurde. Kondziela, der nach der Vertreibung aus Schlesien 1951 nach Kanada auswanderte, will sicherstellen, dass die deutsche Vertreibung als menschenrechtliches Verbrechen in dem Museum ausreichend Platz findet. Da in Kanada kaum Material über das Vertreibungsgeschehen vorhanden ist, bittet er um Hilfe für das Projekt, wobei nicht an finanzielle Unterstützung gedacht ist. Es geht um Anschauungsmaterial, das für eine Ausstellung geeignet ist. Wer etwas beisteuern kann, ist aufgerufen sich bei der Landsmannschaft Schlesien in Königswinter (Tel.: 02244-92590) zu melden.
SN
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Belegexemplar erbeten. Erscheint nach Bedarf.